Batteriespeicherprojekte · Herborn, Mittelhessen

Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie.

Stromkosten senken. Netz entlasten. Zusätzliche Erlöse erzielen.

ConVision prüft, welchen wirtschaftlichen Nutzen ein Batteriespeicher an Ihrem Unternehmensstandort erzielen kann – und entwickelt daraus bei positiver Rechnung das komplette Projekt.

GrundsatzWir rechnen zuerst. Und bauen nur, wenn es sich rechnet.

Ihr Nutzen

Was ein Batteriespeicher Ihrem Unternehmen bringt.

Vier wirtschaftliche Hebel. Je nach Standort kann bereits einer relevant sein – häufig wirken mehrere zusammen. Welche und in welcher Höhe, zeigt die Rechnung für Ihren Standort.

Stromkosten senken

Eigenverbrauch erhöhen und Strom dann nutzen, wenn er wirtschaftlich sinnvoll ist.

Lastspitzen reduzieren

Kurze Leistungsspitzen abfangen und leistungsabhängige Stromkosten senken.

Netzanschluss besser nutzen

Vorhandene Anschlussleistung effizienter einsetzen, statt sofort teuer auszubauen.

Zusätzliche Erlöse erzielen

Speicherkapazität je nach Betriebsmodell am Strommarkt vermarkten.

Wie das im Einzelnen funktioniert

Stromkosten senken

PV-Überschüsse werden gespeichert und ersetzen teuren Netzbezug am Abend und in der Nacht. Ohne eigene Erzeugung lädt der Speicher in günstigen Stunden und entlastet teure.

Fachbegriffe: Batteriespeicher Eigenverbrauch · Arbeitspreis · Lastverschiebung

Lastspitzen reduzieren

Bei leistungsgemessenen Standorten bestimmen wenige Viertelstunden mit hoher Last den Leistungspreis im Netzentgelt – für das ganze Jahr. Der Speicher deckt diese Spitzen aus der Batterie und senkt so den abgerechneten Höchstwert.

Fachbegriffe: Peak Shaving · Lastspitzenkappung · Leistungspreis · atypische Netznutzung

Netzanschluss besser nutzen

Der Speicher glättet den Leistungsbezug und hält den Standort innerhalb der vereinbarten Anschlussleistung. Neue Verbraucher wie Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen oder zusätzliche Produktion lassen sich integrieren, ohne den Netzanschluss zu erweitern.

Fachbegriffe: Batteriespeicher Netzanschluss · Anschlussleistung · Baukostenzuschuss · Lastmanagement · Ladeinfrastruktur

Zusätzliche Erlöse erzielen

Ein Vermarktungspartner steuert den Speicher: laden bei niedrigen, entladen bei hohen Preisen – dazu Vergütungen für bereitgestellte Regelleistung. Voraussetzung sind ausreichend Netzanschlussleistung und ein steuerbares System.

Fachbegriffe: Stromhandel mit Batteriespeichern (Trading) · Day-Ahead · Intraday · Regelleistung (FCR, aFRR) · Flexibilitätsmärkte

Referenz: Modellrechnung PowerStore 01 – 404 T€ Tradingerlös im ersten Betriebsjahr. Zur Modellrechnung →

Ausgangslage

Warum Batteriespeicher gerade jetzt wirtschaftlich relevant werden.

Strompreise, Eigenerzeugung, Netz und Verbrauch verändern sich – und greifen ineinander. Flexibilität wird zum Wert.

Strom wird dynamischer

Preise schwanken stärker über den Tag.

Eigenerzeugung passt nicht immer zum Verbrauch

PV produziert häufig dann, wenn der Bedarf geringer ist.

Netzanschluss wird zur knappen Ressource

Neue Verbraucher, Ladeinfrastruktur und Produktion erhöhen den Leistungsbedarf.

Flexibilität wird wirtschaftlich nutzbar

Speicher können Strom zeitlich verschieben und zusätzlich vermarktet werden.

Die sieben Treiber im Detail

Volatile Strompreise

Day-Ahead und Intraday schwanken im Tagesverlauf deutlich. Zeitliche Verschiebung wird zum Wert.

Stromhandel und Flexibilitätsmärkte

Day-Ahead, Intraday, FCR und aFRR: etablierte Märkte für steuerbare Leistung.

PV-Eigenerzeugung

Erzeugt nach Sonnenstand, nicht nach Last. Mittags Überschuss, abends Bezug.

Lastspitzen

Wenige Viertelstunden bestimmen den Leistungspreis für das ganze Jahr.

Neue Verbraucher

Ladeparks, Wärmepumpen, Elektrifizierung: mehr Leistung, mehr Gleichzeitigkeit.

Begrenzte Anschlussleistung

Netzanschlüsse sind ausgereizt. Erweiterung ist teuer und langsam.

Flexibilität gewinnt an Bedeutung

Mit wachsendem Anteil wetterabhängiger Erzeugung wird die zeitliche Verschiebung von Strom zum eigenen Wert – für das Netz und für jeden Standort.

Ein typischer Tag an einem Gewerbestandort mit PV-Anlage Verbrauch, PV-Erzeugung und Strompreis im Tagesverlauf: Mittags entsteht PV-Überschuss bei niedrigen Preisen, abends treffen hohe Last und hohe Preise zusammen und die Anschlussleistung wird erreicht. Ein Speicher verschiebt Strom vom Mittag in den Abend. Anschlussleistung Der Speicher verschiebt Strom 0 h6 h12 h18 h24 h Mittags: PV-Überschuss, niedrige Preise Abends: hohe Last, hohe Preise Verbrauch PV-Erzeugung Strompreis Anschlussleistung
Schematisch: ein typischer Tag an einem Gewerbestandort mit PV-Anlage.
Wirtschaftlichkeit

Lohnt sich ein Batteriespeicher an meinem Standort?

Die ehrliche Antwort: nicht immer. Derselbe Speicher kann an einem Standort eine solide Rendite erwirtschaften – und an einem anderen Kapital binden, ohne Ertrag zu liefern.

Nicht jeder Batteriespeicher rechnet sich. Jeder Standort braucht seine eigene Rechnung.

Vier Ebenen · eine Rechnung · ein Ergebnis

Ihr Standort

Verbrauch, Lastprofil, Eigenerzeugung und Netzanschluss – gemessen.

Der Speicher

Leistung und Kapazität – ausgelegt auf den Standort.

Sein Einsatz

Eigenverbrauch, Peak Shaving, Trading – simuliert im Jahresverlauf.

Die Rechnung

Investition, Finanzierung, Betrieb – gerechnet über die Laufzeit.

Ergebnis: Cashflow je Jahr, Amortisation, Rendite – und die Empfehlung, ob und in welcher Größe ein Speicher sinnvoll ist.

Entscheidend ist nicht der Produktpreis, sondern das Zusammenspiel dieser vier Ebenen. Deshalb steht am Anfang eine Rechnung – nicht ein Angebot.

ConVision

Wir rechnen zuerst. Und bauen nur, wenn es sich rechnet.

ConVision analysiert Verbrauch, Eigenerzeugung, Netzanschluss und Vermarktungsmöglichkeiten Ihres Standorts. Daraus entsteht ein belastbarer Business Case. Erst wenn dieser wirtschaftlich überzeugt, entwickeln wir daraus das komplette Batteriespeicherprojekt – für Gewerbe- und Industrieunternehmen in Mittelhessen und den angrenzenden Wirtschaftsregionen.

Standort prüfen lassen →
So rechnen wir im Detail
Ergebnislogik
Vermiedene StromkostenEigenverbrauch
Vermiedener LeistungspreisPeak Shaving
MarkterlöseTrading · Regelleistung
Investition · Finanzierung · Betriebüber die Laufzeit
Business CaseCashflow · Amortisation · Rendite

Gerechnet je Jahr über 10 bis 15 Betriebsjahre – inklusive Degradation, Marktannahmen und Sensitivitäten. Ergebnis: eine Entscheidungsvorlage mit Speichergröße, Betriebsstrategie und Cashflow je Jahr.

Datenbasis15 minLastgang im Viertelstundenraster über ein Jahr
Betrachtung10–15 Jahreje Jahr, mit Degradation der Batterie
UnsicherheitSensitivitätenStrompreise, Spreads, Netzentgelte, Degradation
ErgebnisCashflowAmortisation, Rendite, Speichergröße, Betriebsstrategie
Multi-Use

Ein Speicher, mehrere Nutzen im Tagesverlauf.

Prinzipdarstellung eines gewerblichen Standorts mit PV-Anlage: Der Speicher lädt nachts bei niedrigen Preisen und mittags aus PV-Überschuss, kappt die Lastspitze am Nachmittag und entlädt in die teure Abendstunde.

schematisch · keine Messdaten
Prinzipdarstellung: Multi-Use eines Batteriespeichers im Tagesverlauf Schematischer Tagesverlauf von Standortlast und PV-Erzeugung. Der Speicher lädt nachts bei niedrigen Preisen und mittags aus PV-Überschuss, kappt die Lastspitze am Nachmittag und entlädt in die Abendstunden mit hohen Preisen. Keine Messdaten. LEISTUNG · SCHEMATISCH Anschlussleistung · Zielwert Standortlast PV-Erzeugung Lastspitze vorher Lastspitze gekappt · Speicher entlädt SPEICHER 0 h6 h12 h18 h24 h
Standortlast PV-Erzeugung Anschlussleistung / Zielwert Laden · Netzstrom bei niedrigen Preisen Laden · PV-Überschuss Entladen · Lastspitze kappen, Abendspitze und hohe Preise
Zwei ConVision-Mitarbeiter gehen an einer Reihe von Batteriespeicher-Containern entlang – Visualisierung
ConVision PowerStore

Wenn die Rechnung trägt, machen wir daraus das Projekt.

PowerStore ist kein Produkt, das verkauft wird, sondern die Umsetzung einer positiven Entscheidung. Ein Ansprechpartner koordiniert Hersteller, Netzbetreiber, Fachplaner, Installation, Zertifizierung und Vermarktung – von der Netzanfrage bis zum laufenden Betrieb.

  1. Analyse
  2. Business Case
  3. Netz
  4. Planung
  5. Umsetzung
  6. Betrieb

Ein Ansprechpartner für das gesamte Projekt.

Alle Projektphasen ansehen
  1. Potenzialanalyse

    Standort, Lastgang, Erzeugung, Anschlussleistung und Zielsetzung – die Kurzanalyse klärt, ob sich eine Rechnung lohnt.

  2. Business Case

    Investition, Erlöse, Finanzierung und Risiken – standortbezogen gerechnet, als Entscheidungsvorlage mit Cashflow je Jahr.

  3. Standort und Netzanschluss

    Netzanfrage, Netzverträglichkeit, Anschlusspunkt, Messkonzept und Rahmenbedingungen.

  4. Systemauswahl und Beschaffung

    Speichertechnik, Wechselrichter, Energiemanagement und Hersteller – passend zur Betriebsstrategie.

  5. Technische Projektplanung

    Auslegung, Sicherheit, Brandschutz, Zertifizierung und Schnittstellen.

  6. Bau und Installation

    Koordination sämtlicher Fachpartner und Gewerke bis zur fertigen Anlage.

  7. Inbetriebnahme

    Prüfung, Abnahme, Anlagenzertifikat und Übergabe des Gesamtsystems.

  8. Trading und Betrieb

    Vermarktungsanbindung, Monitoring und laufende Optimierung – ConVision bleibt Ansprechpartner.

Eigene Anlagen

Wir treffen dieselben Investitionsentscheidungen auch selbst.

Ein eigener Batteriespeicherpark in Umsetzung, ein Solarpark und zwei Blockheizkraftwerke im laufenden Betrieb: ConVision kennt Investition, Betrieb und Wirtschaftlichkeit aus eigener Verantwortung – nicht nur aus der Theorie.

Was wir für Kunden rechnen, rechnen und verantworten wir auch für uns selbst.

Eigener Batteriespeicherpark

In Umsetzung in Herborn – Business Case, Netzanschluss, Speichertechnik und Tradingkonzept in eigener Verantwortung.

1.472 kWLeistung
2.949 kWhKapazität
01/2027geplante Inbetriebnahme
Projektdaten ansehen +

Liquiditätsentwicklung ab Inbetriebnahme

Planung 2027–2036 · interne Modellrechnung
3,03 Mio. €Geplante Gesamterlöse
2,03 Mio. €Betriebsergebnis I
0,93 Mio. €Kumulierte Liquidität ab 2027
10 / 10Planjahre mit positiver Liquidität
Liquiditätsentwicklung des eigenen Batteriespeicherparks von 2027 bis 2036 Die jährliche Liquidität ist in allen zehn Planjahren positiv. Die kumulierte Liquidität steigt bis 2036 auf rund 0,93 Millionen Euro. 200 T€100 T€01,0 Mio.0,5 Mio.0 JÄHRLICHE LIQUIDITÄTKUMULIERTE LIQUIDITÄT 0,93 Mio. € 202720292031203320352036

Interne Modellrechnung ab geplanter Inbetriebnahme im Januar 2027. Berücksichtigt Tradingerlöse, Erlösbeteiligung, Grundgebühren, Steuern, Betriebskosten, Zinsen und Tilgung. Der Speicherpark befindet sich in Umsetzung; Betriebsdaten liegen noch nicht vor. Prognosen sind von Markt- und Projektannahmen abhängig und stellen keine Garantie dar.

Tradingerlöse im Zeitverlauf – Modellrechnung

2027–2041 · 15 Betriebsjahre

Für den eigenen Speicherpark hat ConVision die Tradingerlöse über 15 Betriebsjahre modelliert. Die Rechnung setzt über die Laufzeit rückläufige Markterlöse an: Die höchsten Erlöse fallen im ersten Betriebsjahr an, spätere Jahre sind bewusst zurückhaltend bewertet.

1.472 kWLeistung
2.949 kWhKapazität
404 T€Tradingerlös 2027 (Modell)
15 JahreBetrachtungszeitraum
Modellrechnung · PowerStore 01

Tradingerlöse 2027–2041

404 T€Erlös im ersten Betriebsjahr

Projektbezogene Modellrechnung für den eigenen Speicherpark (geplante Inbetriebnahme 01/2027). Tatsächliche Erlöse sind markt- und betriebsabhängig und stellen keine Garantie dar.

Eigener Freiflächensolarpark

In Betrieb – Planung, Bau, Einspeisung, Direktvermarktung und Betriebsführung selbst verantwortet.

6.239 kWpinstallierte Leistung
6,0 Mio. kWhProduktion 2025
≈ 962 kWh/kWpspezifischer Ertrag 2025
Projektdaten ansehen +

Reale Erzeugungsdaten 2025

Monatliches Erzeugungsprofil · kWh
6.239 kWpInstallierte Leistung
5.999.858 kWhJahresproduktion 2025
≈ 962 kWh/kWpSpezifischer Ertrag
703.783 kWhStärkster Monat: Juli
Tatsächliche monatliche Produktion des eigenen Solarparks im Jahr 2025 Die Jahresproduktion betrug rund sechs Millionen Kilowattstunden. Die höchsten Monatswerte wurden von April bis August erreicht; der Spitzenmonat war Juli mit rund 704.000 Kilowattstunden. 750 Tsd.500 Tsd.250 Tsd.0 PRODUKTION 2025 · KWH · ANTEIL AN DER JAHRESPRODUKTION 3,37 %5,59 %9,21 %11,07 %11,26 %11,24 %11,73 %11,48 %9,56 %8,06 %3,92 %3,51 % JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez Juli · 703.783 kWh

Reale Erzeugungsdaten des Kalenderjahres 2025. Monatswerte auf ganze Kilowattstunden gerundet; Prozentwerte beziehen sich auf die Jahresproduktion.

Film über den Solarpark ansehen →

Zwei Blockheizkraftwerke

In Betrieb – Strom und Wärme für das Gewerbeareal, bedarfsgerecht gesteuert und im laufenden Betrieb verantwortet.

2 × 400 kWelektrische Leistung
2.846 MWhStrom 2025
4.228 MWhWärme 2025
Projektdaten ansehen +

Reale Energieproduktion beider BHKW 2025

Strom & Wärme im Monatsprofil · MWh
2 × 400 kWElektrische Leistung
2.846,1 MWhStromproduktion 2025
4.228,2 MWhWärmeabgabe 2025
≈ 3.560 hVollbenutzungsstunden elektrisch
Monatliche Stromproduktion und Wärmeabgabe der beiden eigenen Blockheizkraftwerke Die beiden Anlagen erzeugen im dargestellten Jahresprofil gemeinsam rund 2.846 Megawattstunden Strom und geben rund 4.228 Megawattstunden Wärme an das Gewerbeareal ab. Die Produktion folgt dem Wärmebedarf: hoch im Winter, minimal im Sommer. 9006003000 STROM & WÄRME · MWH StromWärme 523846 JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Reale Betriebsdaten 2025 beider Blockheizkraftwerke. Stromproduktion und Wärmeabgabe werden einheitlich in Megawattstunden dargestellt; die Fahrweise folgt dem Wärmebedarf des Gewerbeareals.

Team

Kompetenz hat bei uns ein Gesicht.

Geschäftsführung, Technik und Energiemanagement verantworten die fachlichen Kernthemen jedes Projekts – von der Investitionsentscheidung über Netzanschluss und Auslegung bis zum Controlling im laufenden Betrieb.

Anita Püschel, Leiterin Energiemanagement und Energiecontrolling (Prokuristin) bei ConVision

Anita Püschel

Leiterin Energiemanagement und Energiecontrolling (Prokuristin)

Projektentwicklung und Projektmanagement BESS; Machbarkeitsprüfung, Netzanschluss, Anlagenzertifizierung, Umsetzung und Inbetriebnahme.

a.pueschel@convision-gmbh.de02772 58376-17
ConVision Contracting + Energy GmbH · Junostraße 1 · 35745 Herborn
Standort prüfen

Welches Potenzial hat Ihr Standort?

Wir prüfen Verbrauch, Eigenerzeugung, Netzanschluss und mögliche Betriebsmodelle und zeigen, ob ein Batteriespeicher wirtschaftlich interessant sein kann. Sie treffen keine Kaufentscheidung – nur die Entscheidung, den Standort prüfen zu lassen.

Interessant, wenn …

  • größere PV-Erzeugung vorhanden oder geplant ist
  • relevante Lastspitzen auftreten
  • der Netzanschluss ausgereizt ist oder ungenutzte Reserve hat
  • Ladeinfrastruktur aufgebaut werden soll
  • zusätzlicher Strombedarf entsteht
  • Flexibilität vermarktet werden kann

So geht es weiter: Eckdaten übermitteln → Ersteinschätzung durch Technik und Energiemanagement → bei Potenzial der Business Case auf Basis Ihres Lastgangs.

Standort prüfen lassen

Vier Angaben genügen. Alles Weitere klären wir im Gespräch – oder Sie ergänzen es gleich unten.

Technische Daten bereits vorhanden?

Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet. Die Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen.

Fragen & Antworten

Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie: die wichtigsten Fragen.

Zuerst die Fragen, die Geschäftsführung und Controlling stellen – danach die fachliche Vertiefung zu Wirtschaftlichkeit, Speichergröße, Peak Shaving, Trading und Netzanschluss.

Fragen aus Sicht der Geschäftsführung

Wann lohnt sich ein Batteriespeicher für ein Unternehmen?

Ein Batteriespeicher lohnt sich, wenn am Standort mindestens ein wirtschaftlicher Hebel vorhanden ist und die Rechnung über die Laufzeit positiv ausfällt. Typische Hebel:

  • PV-Überschüsse, die heute zu niedrigen Preisen eingespeist werden, während abends teuer bezogen wird.
  • Kurze Lastspitzen, die bei leistungsgemessenem Bezug den Leistungspreis im Netzentgelt bestimmen.
  • Ein ausgereizter oder wertvoller Netzanschluss, der Erweiterungen teuer oder langwierig macht.
  • Neue Verbraucher wie Ladeinfrastruktur, Wärmepumpen oder elektrifizierte Prozesse.
  • Vermarktbare Flexibilität: ausreichend Anschlussleistung und Fläche für Trading und Regelleistung.

Je mehr Hebel kombinierbar sind (Multi-Use), desto robuster ist die Wirtschaftlichkeit, weil sich die Erlösquellen ergänzen. Ob und in welcher Größe sich ein Batteriespeicher für Unternehmen rechnet, zeigt erst die standortbezogene Rechnung auf Basis des 15-Minuten-Lastgangs – Pauschalaussagen sind nicht belastbar.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Was kann ich damit konkret sparen oder verdienen?

Vier Hebel – je nach Standort unterschiedlich groß:

  • Weniger Netzbezug: Gespeicherter PV-Strom ersetzt Strom, den Sie sonst zum vollen Arbeitspreis kaufen.
  • Geringerer Leistungspreis: Gekappte Lastspitzen senken bei leistungsgemessenen Standorten das jährliche Netzentgelt.
  • Vermiedener Netzausbau: Reicht der vorhandene Anschluss, entfallen Baukostenzuschuss, Ausbaukosten und Wartezeit.
  • Markterlöse: Vermarktete Speicherkapazität bringt Erlöse aus Stromhandel und Regelleistung.

Die Höhe hängt von Lastprofil, Strompreisen, Netzentgelten, Anschlussleistung und Betriebsmodell ab. Deshalb nennen wir keine Pauschalwerte, sondern rechnen Ihren Standort.

Zur Einordnung: Für den eigenen Speicherpark PowerStore 01 (1.472 kW / 2.949 kWh) setzt die Modellrechnung 404 T€ Tradingerlös im ersten Betriebsjahr an.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Was kostet ein Batteriespeicher für Gewerbe und Industrie?

Die Investition hängt von Kapazität, Leistung (C-Rate), Netzanschluss, Installation und Zertifizierung ab. Als Orientierung für schlüsselfertige Systeme ohne Netzanschlusskosten (Stand 2026, projektabhängig):

SpeicherklasseTypische LeistungInvestition (Orientierung)Typischer Einsatz
Batteriespeicher 100 kWh50–100 kWca. 600–900 € je kWhEigenverbrauch, kleinere Lastspitzen, Ladepuffer
Batteriespeicher 500 kWh250–500 kWca. 450–700 € je kWhPeak Shaving, Eigenverbrauch, erste Vermarktung
Batteriespeicher 1 MWh und größer500–1.000+ kWca. 350–550 € je kWhMulti-Use inklusive Trading, Netzanschlussoptimierung

Hinzu kommen je nach Standort: Netzanschluss und Baukostenzuschuss, Mittelspannungstechnik (Transformator, Schaltanlage), Fundament und Fläche, Messkonzept, Anlagenzertifizierung, Energiemanagementsystem und Vermarktungsanbindung. Großspeicher im Multi-Megawattstunden-Bereich liegen je kWh deutlich unter den genannten Werten.

Entscheidend ist nicht der Preis je Kilowattstunde, sondern die Rendite über die Laufzeit: Ein größerer Speicher mit Trading kann trotz höherer Investition das bessere Ergebnis liefern. ConVision ermittelt die Investition projektbezogen mit aktuellen Herstellerangeboten – Marktpreise ändern sich laufend.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Wie lange dauert die Amortisation?

Das hängt von Investition, genutzten Hebeln und Betriebsmodell ab. Orientierung aus der Projektpraxis: Gewerbliche Batteriespeicher mit mehreren Erlösquellen (Multi-Use) amortisieren sich häufig innerhalb von etwa sechs bis zehn Jahren – bei einer technischen Nutzungsdauer von 15 Jahren und mehr. Reine Eigenverbrauchsspeicher ohne weitere Hebel liegen oft darüber, Speicher mit hohem Peak-Shaving- oder Trading-Anteil darunter.

Im Business Case weisen wir Amortisation, Rendite und Cashflow je Jahr aus – inklusive Finanzierung. So sehen Sie nicht nur, wann sich die Investition zurückzahlt, sondern auch, wie sich die Liquidität in jedem einzelnen Jahr entwickelt.

Beispiel PowerStore 01: In der Planung ist die Liquidität in allen zehn Planjahren positiv, weil Erlöse, Betriebskosten, Zinsen und Tilgung gemeinsam gerechnet werden.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Wie viel Aufwand habe ich selbst?

Wenig. Sie stellen die Standortdaten bereit (siehe nächste Frage), ermöglichen einen Ortstermin und treffen die Entscheidungen an den Meilensteinen: Kurzanalyse, Business Case, Projektfreigabe.

Alles andere übernimmt ConVision – Netzanfrage beim Netzbetreiber, Systemauslegung, Beschaffung, Genehmigungen, Bau, Inbetriebnahme, Anbindung an den Vermarktungspartner und auf Wunsch den laufenden Betrieb. Ihre Fachabteilungen werden dort einbezogen, wo es um Betriebsabläufe, Flächen oder die Elektroinstallation am Standort geht.

Geprüft · Technik und Planung

Welche Daten braucht ConVision von uns?

Für die Kurzanalyse genügen Eckdaten: Jahresstromverbrauch, Anschlussleistung, vorhandene oder geplante PV-Anlage, geplante neue Verbraucher. Für den Business Case brauchen wir:

  • den Lastgang in 15-Minuten-Werten – bei leistungsgemessenen Standorten stellt ihn der Netz- oder Messstellenbetreiber bereit, meist als Download im Kundenportal,
  • Stromlieferverträge oder Jahresrechnungen mit Arbeits- und Leistungspreis,
  • Daten der PV-Anlage (Leistung, Erzeugung, Vergütung),
  • Netzanschlussvertrag oder Angaben zur Anschlussleistung,
  • einen Lageplan mit möglichen Aufstellflächen.

Fehlende Unterlagen beschaffen wir gemeinsam mit Ihnen.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Muss bereits eine PV-Anlage vorhanden sein?

Nein. Eine PV-Anlage verstärkt den Nutzen, weil Überschüsse gespeichert statt günstig eingespeist werden. Ohne PV bleiben drei Hebel: Lastspitzen reduzieren, Netzanschluss besser nutzen und Erlöse am Strommarkt erzielen.

Ist eine PV-Anlage geplant, rechnen wir beides zusammen – oft ist die Kombination wirtschaftlicher als jede Anlage für sich.

Geprüft · Technik und Planung

Kann ein Speicher auch ohne PV wirtschaftlich sein?

Ja. Zwei typische Fälle: Standorte mit ausgeprägten Lastspitzen und hohem Leistungspreis, bei denen der Speicher den abgerechneten Höchstwert senkt – und Standorte mit ausreichend freier Netzanschlussleistung, an denen der Speicher überwiegend am Strommarkt vermarktet wird, bis hin zum reinen Handelsspeicher im Standortpartner-Modell.

Auch hier gilt: Die Entscheidung fällt in der Rechnung, nicht im Datenblatt.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Was passiert, wenn sich die Strommarktpreise verändern?

Das ist der wichtigste Unsicherheitsfaktor – und deshalb Teil der Rechnung. Der Business Case arbeitet mit vorsichtigen Annahmen und Sensitivitäten: Für PowerStore 01 setzt die Modellrechnung über die Laufzeit rückläufige Tradingerlöse an, von 404 T€ im ersten Jahr auf 159 T€ im fünfzehnten.

Zwei Dinge stabilisieren das Ergebnis: Einsparungen beim Leistungspreis hängen von regulierten Netzentgelten ab, nicht vom Spotmarkt. Und ein Multi-Use-Speicher verteilt das Risiko auf mehrere Erlösquellen.

Trägt die Wirtschaftlichkeit nur bei optimistischen Preisannahmen, sagen wir das – und empfehlen keinen Speicher.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Fachliche Vertiefung

Wie wird die Wirtschaftlichkeit eines Gewerbespeichers berechnet?

  1. Datengrundlage: 15-Minuten-Lastgang (RLM), Strombezugsvertrag mit Arbeits- und Leistungspreis, Netzentgelte, PV-Erzeugung, geplante Verbraucher, Anschlussleistung.
  2. Simulation: Der Speicher wird mit einer Betriebsstrategie über ein Jahr in 15-Minuten-Schritten gerechnet – Eigenverbrauch, Peak Shaving, Trading gegen Day-Ahead- und Intraday-Preise, Regelleistung.
  3. Erlösbausteine: vermiedene Bezugskosten, vermiedener Leistungspreis, Tradingerlöse, gegebenenfalls Kapazitätserlöse aus Regelleistung.
  4. Kosten: Investition, Installation, Netzanschluss, Betrieb (Wartung, Versicherung, Vermarktungsentgelt), Degradation, Finanzierung.
  5. Ergebnis: Cashflow je Jahr, Amortisation, Rendite, kumulierte Liquidität – plus Sensitivitäten für Strompreise, Spreads und Degradation.

Beispiel aus dem eigenen Bestand: Für PowerStore 01 (1.472 kW / 2.949 kWh) ergibt die Modellrechnung 3,03 Mio. € geplante Gesamterlöse für 2027 bis 2036, ein Betriebsergebnis I von 2,03 Mio. € und positive Liquidität in allen zehn Planjahren.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Wie wird die richtige Speichergröße ermittelt?

Die Speichergröße ist immer ein Paar aus Leistung (kW) und Kapazität (kWh). Beide werden aus dem Einsatzzweck abgeleitet:

  • Peak Shaving: Höhe und Dauer der Lastspitzen bestimmen die nötige Leistung und die Energie je Spitzenereignis.
  • Eigenverbrauch: Die tägliche PV-Überschussenergie und die Abendlast bestimmen die sinnvolle Kapazität.
  • Trading: Üblich ist ein Verhältnis von Kapazität zu Leistung von ein bis zwei Stunden; der Netzanschluss begrenzt die Leistung.
  • Reserve: Degradation über die Laufzeit und Sicherheitsabstände zur Anschlussleistung.

Die Größe wird durch Simulation mehrerer Varianten optimiert. Maßstab ist der Grenznutzen: Jede zusätzliche Kilowattstunde muss sich selbst tragen.

Beispiel PowerStore 01: 1.472 kW und 2.949 kWh entsprechen rund zwei Stunden Entladedauer bei Nennleistung – eine typische Auslegung für Trading und Multi-Use.

Geprüft · Technik und Planung

Wann eignet sich Peak Shaving (Lastspitzenkappung)?

Peak Shaving eignet sich, wenn ein leistungsgemessener Standort kurze, hohe Lastspitzen deutlich über der mittleren Last hat und der Leistungspreis im Netzentgelt (Euro je kW und Jahr) hoch ist. Der Leistungspreis wird in der Regel am höchsten Viertelstundenwert des Jahres bemessen: Senkt der Speicher diesen Wert dauerhaft, spart der Standort jedes Jahr die vermiedene Leistung multipliziert mit dem Leistungspreis.

Je kürzer und seltener die Spitzen, desto weniger Kapazität braucht der Speicher – und desto besser die Rechnung. Weniger geeignet ist Peak Shaving bei lang anhaltenden Hochlastphasen (die Kapazität wird groß) oder bei sehr flachen Lastprofilen.

Zusätzlich relevant: die Einhaltung der vereinbarten Anschlussleistung und die atypische Netznutzung nach § 19 StromNEV als weiterer Hebel – beides prüft ConVision im Business Case.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Wie funktioniert Trading mit einem Batteriespeicher?

Der Speicher lädt bei niedrigen und entlädt bei hohen Strompreisen. Genutzt werden drei Märkte:

  • Day-Ahead: Preise für den Folgetag – der Fahrplan wird am Vortag optimiert.
  • Intraday: kurzfristiger Handel bis kurz vor der Lieferung, nutzt Prognoseabweichungen und Preisausschläge.
  • Regelleistung (FCR, aFRR): Vergütung für Bereitstellung (Kapazität) und Abruf (Energie).

Die Steuerung übernimmt ein Direktvermarkter oder Aggregator fahrplanbasiert. Voraussetzungen sind ein fahrplanfähiges Energiemanagementsystem, ein passendes Messkonzept, ausreichend Netzanschlussleistung und für Regelleistung eine Präqualifikation. Die Erlöse hängen von Preisspreads, Zyklenzahl, Wirkungsgrad und Degradation ab; Vermarktungsvertrag, Erlösbeteiligung und Grundgebühren gehören in die Rechnung.

Referenz: Die Modellrechnung für PowerStore 01 setzt 404 T€ Tradingerlös im ersten Betriebsjahr 2027 an – mit über die Laufzeit rückläufigen Annahmen. Zur Modellrechnung →

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Kann ein Speicher gleichzeitig für Eigenverbrauch, Peak Shaving und Trading genutzt werden?

Ja – als Multi-Use-Speicher. Das Energiemanagementsystem priorisiert die Anwendungen: Ein Teil der Kapazität wird für Peak Shaving reserviert, damit die Leistung im Spitzenfall garantiert verfügbar ist; der übrige Teil wird für Eigenverbrauch und Trading eingesetzt, gesteuert über Last-, PV- und Preisprognosen.

Jede Nutzung bindet Kapazität. Deshalb müssen Prioritäten, Messkonzept, Abrechnung und die Regeln zu Netzentgelten bei gemischter Nutzung früh geklärt werden. Richtig ausgelegt liefert Multi-Use meist die robusteste Wirtschaftlichkeit, weil sich die Erlösquellen ergänzen – etwa Trading in Zeiten ohne Lastspitzen.

Geprüft · Energiemanagement und Energiecontrolling

Welche Rolle spielt der Netzanschluss?

Der Netzanschluss bestimmt die maximale Lade- und Entladeleistung, die Möglichkeit der Rückspeisung für Trading – und oft einen erheblichen Teil der Kosten. Der Ablauf:

  1. Netzanfrage beim Verteilnetzbetreiber mit Leistung, Betriebsweise und Anschlusspunkt.
  2. Netzverträglichkeitsprüfung durch den Netzbetreiber.
  3. Anschlusszusage mit Bedingungen: Netzebene, Anschlusspunkt, Baukostenzuschuss, Fristen.
  4. Bei Mittelspannung: Anlagenzertifikat nach VDE-AR-N 4110, Schutztechnik, Messkonzept.

Vorhandene, nicht ausgeschöpfte Anschlussleistung ist ein Vermögenswert: Sie ermöglicht Speicherprojekte ohne Netzausbau – und ist die Grundlage des Standortpartner-Modells von ConVision.

Geprüft · Technik und Planung

Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmensstandort erfüllen?

  • Netzanschluss: ausreichende oder erschließbare Anschlussleistung – je höher, desto größer der wirtschaftliche Spielraum, insbesondere für Trading.
  • Fläche: Stellfläche für Containersysteme inklusive Abständen, Zuwegung, Fundament und Brandschutz; bei Speichern der Megawattstunden-Klasse typischerweise wenige hundert Quadratmeter.
  • Daten: 15-Minuten-Lastgang, Stromvertrag, PV-Erzeugungsdaten, geplante Verbraucher.
  • Genehmigung: baurechtliche Zulässigkeit, Lärm- und Brandschutzkonzept, gegebenenfalls Umweltauflagen.
  • Verfügbarkeit: gesicherte Eigentums- oder Nutzungsverhältnisse über die Projektlaufzeit von 10 bis 15 Jahren.

ConVision prüft Standorte in Mittelhessen und den angrenzenden Regionen vor Ort – auch Standorte ohne eigenen Strombedarf im Rahmen des Standortpartner-Modells.

Geprüft · Technik und Planung

Standortpartner

Sie verfügen über Fläche und Netzanschluss – aber nicht über eigenen Strombedarf?

ConVision prüft das Potenzial, entwickelt den Business Case und realisiert das Batteriespeicherprojekt als Standortpartnerschaft.

Standortpartner werden →
ConVision PowerStore

Ob sich ein Batteriespeicher an Ihrem Standort rechnet, klären wir zuerst.

Kurzanalyse mit wenigen Eckdaten, bei Potenzial der Business Case auf Basis Ihres Lastgangs – und erst wenn die Rechnung trägt, das Projekt: Netzanschluss, Planung, Bau, Inbetriebnahme, Trading und Betrieb.

Standort prüfen lassen →